Trading Strategie · EMA Crossover · Trendfolge

Moving-Average-Crossover
Trendfolge Setup

Diese Trendfolge-Strategie nutzt zwei exponentielle gleitende Durchschnitte. Der schnelle EMA10 reagiert früher auf Kursveränderungen, während der langsamere EMA50 den übergeordneten Trend glättet. Ein Signal entsteht erst, wenn beide Linien sich kreuzen und die Trendstärke ausreichend ist.

Setup & Indikatoren

  • Schneller Durchschnitt: EMA10
  • Langsamer Durchschnitt: EMA50
  • Trendfilter: ATR zur Bewertung der Trendstärke

Einstieg

  • Long: EMA10 kreuzt EMA50 von unten nach oben.
  • Short: EMA10 kreuzt EMA50 von oben nach unten.
  • Trade nur, wenn der ATR eine ausreichende Bewegung bestätigt.

Ausstieg

  • Stop-Loss: unter/über dem letzten lokalen Swing-Punkt
  • Take-Profit: fester CRV-Wert, z. B. 1:1,5 oder 1:2
  • Alternativ Exit beim entgegengesetzten EMA-Crossover.

Risikomanagement

  • Seitwärtsphasen vermeiden, da dort viele Fehlsignale entstehen
  • Maximal 1 % Risiko je Trade
  • Signal nicht vor Kerzenschluss handeln
Preisverlauf mit EMA10 und EMA50 Preis Long: EMA10 über EMA50 Short: EMA10 unter EMA50 Trendwechsel-Zone EMA10 EMA50 ATR-Trendfilter ATR Mindest-Trendstärke Bar Index

Beispielchart: Moving-Average-Crossover Trendfolge

  • EMA10: Schnelle Linie, reagiert früher auf neue Bewegungen.
  • EMA50: Langsame Linie, dient als Trendfilter.
  • Long-Signal: EMA10 kreuzt EMA50 von unten nach oben.
  • Short-Signal: EMA10 kreuzt EMA50 von oben nach unten.
  • ATR-Filter: Verhindert Trades in zu ruhigen Seitwärtsphasen.

Der wichtigste Punkt bei dieser Strategie ist Geduld: Das Crossover sollte erst nach Kerzenschluss bewertet werden. In Seitwärtsmärkten können viele Fehlsignale entstehen, daher ist der ATR-Filter besonders wichtig.